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Beschreibung |
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KursbeschreibungNapoleon ist eine, wenn nicht die überragende Figur in den Machtphantasien der Literaten des 19. und noch des beginnenden 20. Jahrhunderts. Zumindest gilt dies für die französische, in Abstrichen für die deutsche, englische oder russische Literatur. Der Kurs führt in diese Phantasien ein, er zeigt, aus welchen Quellen sie gespeist werden und welche Motive in ihnen wirksam sind. Auffällig wirkt das Wechselspiel von Distanzierung und Identifikation der Intellektuellen mit dem revolutionären Eroberer, auffällig auch das dichte Netz zeitgenössischer Bezüge, das in den Gestaltungen der Figur (und ihrer Pendants aus der Welt des Verbrechens (Dostojewski) und schließlich, bei Musil, des moralischen Schwachsinns) wirksam wird. |
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