KursbeschreibungDie maschinenlesbare Repräsentation von Daten, Dokumenten und Wissen bildet eine wichtige Grundlage für deren effektive maschinelle Erfassung, Verwaltung, Verarbeitung, Austausch, Vermitt-lung und Nutzung.
Die Verwendung geeigneter Standards erleichtert dabei den Austausch von Daten, Dokumenten und Wissen zwischen Menschen, zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Maschinen. In diesem Kurs werden allgemeine Formate für Daten, strukturierte Dokumente sowie explizit maschinenlesbare Wissens¬repräsentationen, die im Internet verfügbar sind, vorgestellt.
Zunächst werden allgemeine Formate für Textdokumente sowie für strukturierte Textdokumente, die im Internet verfügbar sind, vorgestellt. Der Dokumentenbegriff wird erläutert und das Modell der strukturierten Dokumente eingeführt. Als übergreifendes Format, das z. B. auch die Definition aktueller Websprachen wie XHTML5 erlaubt, nimmt die Extensible Markup Language (XML) zusammen mit Dokumententypdefinitionen und den verwandten Standards XML-Schema, XPath, XPointer, XLink und XQuery eine zentrale Stellung ein. Der Kurs beinhaltet auch eine Einführung in die Praxis dynamischer Webdokumente. Als Stichworte seien hier XSLT, SAX und DOM genannt; auch wird näher auf HTML, CSS und Javascript eingegangen.
Durch die immense Zunahme bei Zahl, Umfang und Funktionsbereich von W3C-Empfehlungen und deren Implementierungen beschränkt sich dieser Kurs jedoch auf die überblicksartige Einführung in einzelne grundlegende Technologien. Die Rasanz der Entwicklung auf diesem Gebiet gestattet es nicht, das Kursmaterial bzgl. technischer Standards immer vollumfänglich auf dem aktuellsten Stand zu halten. Das Kursmaterial konzentriert sich daher auf die aktuell fertigen Standards und die Versionen, die in der Praxis eine grundlegende und somit wesentliche Rolle spielen.
Im weiteren Verlauf des Kurses werden allgemeine Formate für wichtige aktuelle Standards zur Darstellung und Repräsentation von explizitem und maschinelesbarem Wissen über Ressourcen im Web (aber auch über physikalische Ressourcen) vorgestellt. Im Kurs wird deshalb als erstes das Konzept der Semantischen Integration sowie des ontologiebasierten Wissensmanagements einge¬führt und die Ausdrucksfähigkeit von RDF, dem im entstehenden Semantic Web eine besondere Bedeutung zukommt, grundlegend erarbeitet und zu bereits existierenden Wissensrepräsentations¬instrumenten wie etwa Topic Maps in Beziehung gesetzt.
Ziel ist hier neben der Vermittlung der Grundprinzipien auch das Aufzeigen von Alternativen beim Entwurf eines Standards zur expliziten maschinenlesbaren Wissensdarstellung und -repräsentation. Danach werden mit RDF-S und OWL vokabularbasierte Wissens¬repräsentations-und Ontologie-sprachen für das Internet eingeführt und die vokabuarbasierte Erzeugung von Onto¬lo¬gien und Metadaten diskutiert. Ziel dieses Kurses ist es außerdem, weiterführende Themen zu den Grundlagen der vokabularbasierten Wissensrepräsentation zu behandeln.
Die adäquate Repräsentation von Wissen und die hierfür verwendeten Formate hängen dabei in starkem Maße von der Art des Wissens und von der Anwendung des repräsentierten Wissens ab. Wissen kann sich auf Personen, Fakten, Vorgehensweisen, Regeln, Gesetzmäßigkeiten etc. beziehen und umfasst sowohl statische als auch dynamische Aspekte.
Ontologien als wesentliche Mittel zur vokabularbasierten Konzeptionalisierung des Wissens über eine Domäne gewinnen aktuell im Rahmen der Entwicklung des Semantic Web als Grundlage der interoperablen Repräsen¬tation an Bedeutung. Der Kurs beschäftigt sich dementsprechend sowohl mit der Grundidee der Ontologien als auch mit Formaten zu deren Repräsentation. Dabei wird insbesondere auf die aktuell entstehenden Standards zur adäquaten Repräsentation von Ontologien im Web (DAML+OIL, OWL) eingegangen und diese werden zu RDF und RDF-S in Beziehung gesetzt.
Für folgende Studiengänge vorgesehen: B (über Katalog M), D, M, MC
Kursbeschreibung"Achtung! Dies ist ein Testkurs für den hochschulinternen Test einer Smartphone-App. Er stellt keine Lehr-/Lerninhalte zur Verfügung und kann in keinem realen Studiengang eingesetzt werden. Bitte belegen Sie diesen Kurs nicht, sofern Sie nicht Mitglied der Usability-Testgruppe sind und dazu aufgefordert wurden."
KursbeschreibungIn diesem Kurs wollen wir die klassischen, gutartigen Graphenprobleme der kombinatorischen Optimierung mit ihren Algorithmen vorstellen und analysieren. Nach einer Einführung in Graphen und Algorithmen studieren wir zunächst minimale aufspannende Bäume. Ein Schwerpunkt des Kurses liegt auf den Bezügen der kombinatorischen Optimierung zur linearen Optimierung. Diese wollen wir jedoch nur als Werkzeug zum Algorithmendesign benutzen und nicht ihre allgemeinen Lösungsverfahren benutzen. Das zugrundeliegende Paradigma der primal-dualen Verfahren stellen wir am Beispiel des Kruskal-Algorithmus zur Berechnung minimaler aufspannender Bäume vor. Auch bei den folgenden Probleme, kürzeste Wege, maximale Flüsse, kostenminimale Flüsse, Kardinalitätsmatchings und gewichtete Matchings behalten wir immer polyhedrale und geometrische Aspekte im Auge.
Der Kurs ist als Alternative zum Kurs 01685 (Effiziente Graphenalgorithmen) gedacht und kann nicht zusammen mit diesem in einem Studiengang als Prüfungsfach gewählt werden. Es existieren
Berührungspunkte mit den Kursen Diskrete Mathematik und Lineare Optimierung, deren Kenntnis wird jedoch nicht vorausgesetzt.
Für den Kurs benutzen wir einen englischsprachigen Basistext, den wir zusammen mit Alexander Schliep in den letzten 10 Jahren geschrieben haben. Mittelfristig hoffen wir, diesen durch einen "echten" Kurstext ersetzen zu können.
KursbeschreibungDas Modul wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bibliothek, des ZMI und des Lehrgebiets Algebra zusammen gestellt. Es gibt Hilfestellungen bei der Informationsbeschaffung sowie für die Formulierung und Präsentation mathematischer Inhalte. Es wendet sich primär an Studierende, die einen Proseminarvortrag erarbeiten, gibt aber auch Hinweise, was bei der Erstellung von Abschlussarbeiten zu beachten ist.
KursbeschreibungIn diesem Kurs werden Grundkenntnisse für das Schreiben wissenschaftlicher Publikationen (paper) in Englisch vermittelt und eingeübt. Der Kurs basiert auf dem Buch ?Science Research Writing - for Non-Native Speakers of English? von Hilary Glasman-Deal, erschienen 2010 beim Verlag Imperial College Press. Dieses Buch müssen die Studierenden selbst als eBook oder Printausgabe erwerben. Anhand eines Leittextes erarbeiten sie die einzelnen Kapitel, welche ausführlich die Komponenten einer typischen wissenschaftlichen Publikation beschreiben. Dabei wird das Ziel verfolgt, die wesentlichen Bestandteile der Kurzfassung, der Einleitung in die Thematik, der Beschreibung der verwendeten Methodik, der erzielten Ergebnisse und deren kritische Diskussion anhand von fachspezifischen Beispieltexten zu analysieren. Die so gewonnenen Kenntnisse können später beim Schreiben eigener Texte genutzt werden. Neben der Identifikation von Struktur und fachlicher Konventionen einer Publikation gibt das Buch auch wertvolle Hinweise zur Verwendung der englischen Grammatik und eines nützlichen Vokabulars.
Lernergebnisse/Kompetenzen:
Die Studierenden lernen die grundlegende Struktur und fachlichen Konventionen wissenschaftlicher Publikationen im Fach Informatik kennen. Durch die Analyse mustergültiger Arbeiten erarbeiten sie sich neue Kenntnisse über die wesentlichen Bestandteile einer Publikation. Dadurch sind sie dann in der Lage, systematisch eigene englischsprachige Texte zu verfassen und zu publizieren.
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